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Eine sichere Entscheidung: die Vasektomie

Ob eine Sterilisation für einen Mann infrage kommt, ist am besten während eines Beratungsgesprächs mit einem erfahrenen Urologen zu klären. Ein persönliches Gespräch stellt einen sehr wichtigen Schritt im Prozess der Sterilisation dar, denn nur auf diese Weise können eventuelle Fragen beantwortet und fachliche Informationen zuverlässig in Erfahrung gebracht werden. Wichtig ist auch, dass die Frage ggf. mit der Partnerin gemeinsam diskutiert werden sollte. Die Sterilisation gehört mit der Anti-Baby-Pille zu den sichersten Verhütungsmethoden und ist darauf ausgelegt, den Patienten dauerhaft zeugungsunfähig zu machen. Es ist möglich, eine Sterilisation rückgängig zu machen. Eine sogenannte Vasovasostomie (Refertilisation) ist allerdings mit größerem medizinischen Aufwand und Risiko verbunden und daher auch kostspielig. Außerdem gibt es nach einer Refertilisation keine sichere Garantie dafür, dass der Patient wieder zeugungsfähig ist. Insofern sollte die Entscheidung für eine Sterilisation mit dem Gedanken gefällt werden, dass anschließend keine Kinder gezeugt werden können.

Der operative Eingriff einer Sterilisation erfolgt ambulant, die medizinischen Risiken sind sehr gering. Bei der Vasektomie werden die im Hoden befindlichen Samenleiter durchtrennt. Durch die Samenleiter werden die Spermien transportiert, die die Eizelle im weiblichen Körper befruchten sollen. Durch das Durchtrennen der Samenleiter wird dieser Transport unterbunden und eine Befruchtung unmöglich. Im Anschluss an die knapp 20 minütige Operation kann der Patient nach Hause entlassen werden. Wesentliche Schmerzen sind in der Regel nach dem Eingriff nicht zu erwarten, falls überhaupt ist die Einnahme von Ibuprofen oder Paracetamol ausreichend. Am Operationstag sollte nicht gearbeitet werden, Sport sollte bis zu einer Woche nach dem Eingriff nicht ausgeführt werden. Die Unfruchtbarkeit setzt noch nicht unmittelbar nach der Vasektomie ein. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich immer noch befruchtungsfähige Samenzellen im Ejakulat des Mannes, wodurch eine Schwangerschaft verursacht werden kann. Ca. 10-12 Wochen nach dem Eingriff wird der Patient gebeten, zuhause gewonnene Proben der Samenflüssigkeit abzugeben, um ein Spermiogramm zu erstellen. Das Spermiogramm zeigt an, ob sich noch bewegliche, d.h. befruchtungsfähige Samenzellen im Ejakulat befinden. Spätestens nach der zweiten Nachuntersuchung sollte dies nicht mehr der Fall sein, was bedeutet, dass der Mann ab diesem Zeitpunkt zeugungsunfähig ist. Erst dann kann auf eine alternative Verhütung verzichtet werden.

Für einige Männer mag bei dem Gedanken an eine Sterilisation die Frage nach der Potenz im Raum stehen. Inwiefern verändert sich das Sexualleben durch eine Sterilisation? Nach abgeschlossener Sterilisation passiert im männlichen Körper folgendes: das Ejakulat, das normalerweise aus Samenzellen und einem Sekret besteht, beinhaltet beim sterilisierten Mann keine Samenzellen mehr. Für das bloße Auge ist dies allerdings nicht zu erkennen. Dennoch produziert der Körper weiterhin Samenzellen. Da diese nicht mehr durch die Samenleiter, die durchtrennt wurden, transportiert werden können, gelangen sie in den Nebenhoden, um dort schlicht abgebaut zu werden. Im Laufe der Zeit wird die Produktion der Samenzellen etwas verlangsamt. Zur Beruhigung der Männer kann festgehalten werden, dass dieser Vorgang keinerlei Einfluss auf die Potenz oder die Sexualität des Mannes hat. Ein Unterschied zu vorher ist nicht erkennbar.

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